1000 Fragen an mich selbst (6)

Jetzt hat es doch wieder fast einen ganze Woche gedauert die Fragen zu beantworten, mal sehen ob ich es noch schaffe aktuell zu sein. Ich hoffe ja auf den Frühling und besseres Wetter. Klingt wie eine Ausrede, aber wer kleine Kitakinder hat versteht mich sicher. Und los geht’s:

101. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu?

Erst wollte ich schreiben, dass ich es nicht weiß, aber Johanna hat zufällig das selbe Sternzeichen und so konnte ich nachlesen. Stimmt total, mal abgesehen von den vielen oberflächlichen Bekannten, die hab ich nicht.

102. Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank?

Schwarz und grau, aber das sind nicht wirklich Farben, ansonsten Orange.

103. Holst du alles aus einem Tag heraus?

Nein, ich verschwende oft Zeit, meist weil ich zu viele Dinge gleichzeitig machen will und mich dann auf nichts wirklich richtig konzentriere.

104. Wie viele TV-Serien schaust du regelmäßig?

Fernsehen nie, aber dafür Netflix und Prime. Aber immer nur eine Serie gleichzeitig.

105. In welcher Beziehung möchtest du für immer Kind bleiben?

In jeder. Kinder sind einfach die besseren Menschen.

106. Kannst du eine Woche auf das Internet verzichten?

Ich fürchte nein. Aber das teste ich im Urlaub mal.

107. Wer kennt dich am besten?

Inzwischen sicher mein Mann, vermutlich sogar besser als ich mich selbst.

108. Welche Arbeit im Haushalt findest du am langweiligsten?

Alle. Ich hasse Hausarbeit. Das allerschlimmste ist Klo putzen, aber das ist nicht langweilig, eher aufregend. Wäsche aufhängen ist todlangweilig.

109. Bist du manchmal von anderen enttäuscht?

Tatsächlich sogar sehr oft. Das liegt daran, dass ich grundsätzlich an das Gute im Menschen glaube und mir nicht vorstellen kann, das jemand absichtlich anderen Menschen schadet.

110. Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus?

Zuerst: Ausschlafen. Im Moment kann ich an kaum etwas anderes denken. Dann gemütlich mit meiner Familie frühstücken, alle zusammen. Bisher auch nur ein Traum. Tja und dann ist mir das egal, Hauptsache etwas zusammen unternehmen. Und wenn wir zusammen etwas spielen, draußen etwas unternehmen oder einfach nur zusammen sitzen und reden, egal. Und abends mit meinem Mann auf der Couch den Tag ausklingen lassen. Das wär ein perfekter Tag. Ohne Streitereien bitte.

111. Bist du stolz auf dich?

Mal ja, mal nein. Es gibt Phasen, da finde ich mich nutzlos und zu doof zu Allem, manchmal nicht. Aber so richtig aus tiefstem Herzen stolz auf das Gesamtkonzept Ich bin ich nicht. Kann aber auch nicht genau sagen, was passieren muss, damit das so ist.

112. Welches nutzlose Talent besitzt du?

Ich kann meine Nasenflügel anziehen. Total nutzlos, aber witzig.

113. Gibt es in deinem Leben etwas, das du nicht richtig abgeschlossen hast?

Etwas ist gut. Ich hab große Probleme damit Dinge abzuschließen.

114. Warum trinkst du Alkohol bzw. keinen Alkohol?

Keinen weil ich stille.

115. Welche Sachen machen dich froh?

Meine Familie. Seltene Momente, in denen ich mir mal keine Sorgen um irgendwas machen muss.

116. Hast du heute schonmal nach den Wolken im Himmel geschaut?

Heute noch nicht. Aber das hole ich sofort nach.

117. Welches Wort sagst du zu häufig?

Jetzt nicht bzw. später.

118. Stehst du gern im Mittelpunkt?

Überhaupt nicht.

119. Wofür solltest du dir häufiger Zeit nehmen?

Meine Kinder. Und zwar uneingeschränkt nur auf sie fokussiert. Ohne nebenbei aufs Handy zu gucken oder den Haushalt zu machen.

120. Sind Menschen von Natur aus gut?

Das hatten wir ja schon bei 109. Aber ja, sind sie. Das Leben kann aber dazu führen, dass sie das manchmal vergessen.

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1000 Fragen an mich selbst (5)

Jetzt hab ich vor lauter Kind krank doch die Fragen verpasst letzte Woche. Das hole ich jetzt aber nach und morgen gibt es dann direkt die nächsten, versprochen. Aber jetzt erstmal auf zum Schlusssprint zu Frage 100:

81. Was würdest du tun, wenn du fünf Jahre im Gefängnis sitzen müsstest?

Vermutlich Stricken lernen. Habe ich sonst nicht die Ruhe zu, würde ich aber gern können. Gibts sicher eine Gruppe für im Frauenknast.

82. Was hat dich früher froh gemacht?

Das ist schwer zu sagen. Seltsamerweise. Was heißt denn früher? Ferien fand ich toll (hab die Schule nicht so gemocht). Samstagvormittag wenn meine Eltern einkaufen waren. Ein Kakao. Es gibt Vieles, das mich froh macht, aber nicht so konkretes, dass es mir direkt einfällt.

83. In welchem Outfit gefällst du dir sehr?

Zur Zeit? In einem, das den Bauch versteckt. Bequem und trotzdem hübsch.

84. Was liegt auf deinem Nachttisch?

Oropacks, meine Pille, ein Glas mit Wasser, das Babyphone, meine Brille.

85. Wie geduldig bist du?

Kommt drauf an. Ich kann sehr geduldig sein, wenn ich entspannt bin. Wenn ich gestresst bin leidet auch die Geduld. Aber ich liebe Puzzeln, ich finde das sagt schon alles.

86. Wer ist dein gefallener Held?

Hab ich nicht sowas.

87. Gibt es Fotos auf deinem Mobiltelefon, mit denen du erpressbar wärst?

Auf meinem nicht. Auf dem meines Mannes schon 😁

88. Welcher deiner Freunde kennt dich am längsten?

Mein Bruder. Einer meiner besten Freunde, schon immer.

89. Meditierst du gerne?

Nö, nie.

90. Wie baust du dich nach einem schlechten Tag wieder auf?

Durch Gespräche mit meinem Mann. Hilft echt immer. Und eine Cola.

91. Wie heißt dein Lieblingsbuch?

Ich mag viele Bücher sehr gern. Ein echtes Lieblingsbuch habe ich aber nicht.

92. Mit wem kommunizierst du am häufigsten über What’s App?

Meiner Familie und meiner Chefin.

93. Was sagst du häufiger: Ja oder nein?

Haha das ist eine lustige Frage. Beides zu oft. Zu Hause zu viel Nein, auf Arbeit zu viel Ja. Ich sollte das ausgleichen.

94. Gibt es ein Gerücht über dich?

Mir ist noch keins zu Ohren gekommen. Und wenn, ist es bestimmt war. Ich bin ne ganz Schlimme 😉

95. Was würdest du tun, wenn du nicht arbeiten müsstest?

Endlich eine ordentliche und saubere Wohnung haben. Meine Kinder mehr genießen. Und Schreiben und Let’s Playen.

96. Kannst du gut Auto fahren?

Ich finde ja. Die Kommentare meines Mannes als Beifahrer sagen eher nein.

97. Ist es dir wichtig, dass andere dich nett finden?

Nett ist der Bruder von Scheiße oder so? Nein ist es mir nicht. Freundlich, Loyal, Offen, Herzlich, aber nicht nett.

98. Was hättest du in deinem Liebesleben gerne anders gemacht?

Ooooh. Alles. Ich könnte so 2-alle Freunde streichen, bis auf meinen Mann. Und dafür früher mit dem Spaß haben.

99. Was unternimmst du am liebsten, wenn du abends ausgehst?

Cocktails, Kino, Bowling, Billard. Tanzen macht Spaß, muss aber nicht sein. Aber mal im Ernst: Abends ausgehen mit 2 Kindern? Guter Witz.

100. Hast du jemals gegen ein Gesetzt verstoßen?

Ja. (Details gibts aber keine 😜)

So, da waren es schon 100. Wahnsinn, langsam sind ein paar wirklich spannende Fragen dabei, bin schon auf morgen gespannt.

Noch mehr davon gibt es wie immer bei Johanna.

1000 Fragen an mich selbst (4)

Diesmal ganz ohne langes Vorblabla:

61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?

Nein, leider. Manchmal würde ich das gern, wäre ja irgendwie schön.

62. Auf wen bist du böse?

Niemanden. Ich kann sowieso nie lange böse sein auf irgendwen. Bisher haben mich nur 2 Menschen wirklich enttäuscht im Leben. Aber auf die bin ich nicht böse. Kontakt haben wir aber auch keinen mehr.

63. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln?

Ja quasi täglich zur Arbeit und nach Hause. Ca. 50 Minuten lang. Und noch öfter zwischen den Dienststellen. Ich arbeite ja sogar für sie 😉

64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet?

Der Herzstillstand meines Mannes und die damit verbundenen immer präsente Erbkrankheit die er hat. Und meine Söhne vielleicht auch.

65. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest?

Nein. Ich bin auf dem Weg dahin hängen geblieben. Aber aus eigener Faulheit.

66. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten?

Das ist schwer. Zu Musik zu der man tanzen kann, zählt das? 😅

67. Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten sehr?

Da habe ich das gleiche Problem wie Johanna, was heißt denn Geliebter? An meinem Mann aber liebe ich am Meisten seine Kindlichkeit und sein gutes Herz.

68. Was war deine größte Anschaffung?

Ich würde sie eigentlich nicht als Anschaffung bezeichnen aber so gesehen meine Kinder. Ansonsten habe ich noch nie was großes angeschafft.

69. Gibst du Menschen eine zweite Chance?

Ja. Und eine dritte und eine vierte. Manchmal vielleicht zu Viele. Aber Fehler machen kann jeder und man sollte nie vorschnell verurteilen. Aber wenn jemand jemals meiner Familie etwas antut, dann gibt es keine weiteren Chancen.

70. Hast du viele Freunde?

Nein und das ist gut so. Freundschaften brauchen Zeit und Pflege. Sonst werden sie oberflächlich. Und Oberflächlichkeit finde ich furchtbar.

71. Welches Wort bringt dich auf die Palme?

Worte nicht direkt. Aber Redewendungen. Und davon jede Menge. Hier ein paar Beispiele: „Heul doch“, „ich meine es doch nur gut“, „der müsste mal“, „wir müssen mal“ (von meinem Mann, bedeutet meist „mach mal“), „siehst du“, „ich hab’s ja gesagt“. Ich bin wirklich leicht auf die Palme zu bringen. Und schnell wieder unten.

72. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen?

Ja sogar mehrmals. In der Schulzeit als es um viele Schulausfälle ging, bei Fernsehsendungen im Publikum. Und auf ganz vielen Videos die mein Papa gemacht hat. 😉

73. Wann warst du zuletzt nervös?

Am Mittwoch vor meinem ersten Mitarbeitergespräch. Und vor meinem zweiten und dritten. Ich bin eigentlich oft nervös. Bestimmt dank meinem mangelhaften Selbstvertrauen.

74. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause.

Meine Familie.

75. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen?

Gar nicht. Furchtbar ich weiß. Aber mich interessiert eigentlich nicht was andere (fremde) Menschen tun.

76. Welches Märchen magst du am liebsten?

Die letzten Glühwürmchen. Das ist ein Anime.

7. Was für eine Art Humor hast du?

Jeden. Ich kann eigentlich über alles lachen. Witze, schwarzen Humor, mich selbst. Alles eben.

78. Wie oft treibst du Sport?

Viel zu selten. Ich arbeite gerade an einmal die Woche. Immerhin ein Anfang.

79. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck?

Nein. Ich hinterlasse meist überhaupt keinen Eindruck. Bin eine ruhige, unscheinbare, graue Maus, die meisten Leute bemerken mich nicht mal. Ich hätte gern mehr Präsenz, aber ich glaube so sehr ändere ich mich nicht mehr.

80. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten?

Natürlich meine Familie. Aber wenn es hier um materielle Dinge geht, dann meine Badewanne und meine Oropacks.

So, das war es schon wieder, 80 Fragen habe ich jetzt beantwortet und dabei wirft sich mir eine Frage auf. Wie bin ich nur Führungskraft geworden? Wenn ich meine Antworten diesmal so sehe bin ich dafür gänzlich ungeeignet. Das Einzige was mich hier auszeichnet sind meine Menschenkenntnis und meine Empathie. Aber ob das reicht? So ein bisschen Durchsetzungskraft muss ich irgendwie noch bekommen. Aber wie?

Wer noch nicht genug hat. Bei Johanna gibt es noch jede Menge interessante Frauen zum Entdecken.

9 Buchstaben – oder doch nicht?

Ich lese ja gern Mamablogs, einfach weil man da so tolle Geschichten findet. Und an seine eigenen Geschichten denkt. So ging es Tina von Kind Küche Chaos und an dieser Stelle Danke für den neuen Blog, den ich dadurch wieder gefunden habe. Die Idee zu einem Beitrag über diese 9 Buchstaben kommt nämlich von Sassi. Sie schrieb darüber diesen wundervollen Text und überhaupt ganz wundervolle Texte, da werd ich mich heute noch durchlesen. Aber vorher möchte ich euch gern meine Geschichte hinter den 9 Buchstaben erzählen, denen, die mich so lange hinters Licht führten.

Umzug in eine fremde Stadt. So startet diese Geschichte. Der Umzug meines damals noch Freundes und mir in eine andere Stadt zum Studieren. Denn unterwegs ging etwas verloren. Nein, nicht meine Unschuld, das ist etwas länger her, aber meine Pille. Die war einfach weg. Ich habe ja bis heute meine Mama im Verdacht, die gern Oma werden wollte. Vielleicht war es aber auch einfach Schicksal. Ein kurzer Anruf beim Frauenarzt. Ich könne ja meine Krankenkassenkarte schicken, sie schicken dann ein Rezept. Nein danke, die schicke ich nicht per Post.

Also neuen Frauenarzt suchen. Aber da ist noch so viel anderes zu tun, da geht das irgendwie unter. Und nun? Mein Freund und ich sind uns einig. Wir lassen es eben drauf ankommen. Meist dauert das ja ewig bis es mal klappt. Und abgeneigt sind wir ja nicht. Also was soll’s.

Und dann kurz darauf, das Ausbleiben der Tage. Wie jetzt, schon geklappt? Ich war so unglaublich aufgeregt, freudig aufgeregt, aber aufgeregt. Sofort habe ich den Test gemacht und auf die Streifen gewartet. Und da war einer, aber nur einer. Oh. Also doch nicht. Na gut, etwas traurig war ich schon, aber war ja zu erwarten dass es nicht gleich klappt. Ich hatte schon einmal einen Monat lang meine Pille nicht genommen und war damals auch 4 Wochen überfällig, scheint also nicht ungewöhnlich bei mir zu sein. Das war dann diesmal wohl wieder so. Schade, ich dachte ich hätte die perfekte Ausrede wieso ich so zugelegt hatte. Aber was soll ich sagen, mein Mann kocht einfach gut.

Als dann nach 4 Wochen immer noch nichts kam war die Überlegung doch wieder da. Vielleicht doch zu früh gemacht den letzten Test? Naja man kann ja einfach noch einen machen, also los. Diesmal ging ich ganz ohne jede Erwartung da ran, einfach mal gucken. Wieder nur ein Strich, Mist. Irgendwie ist man dann doch enttäuscht. Nach noch weiteren 2 Wochen sagte mein Papa, langsam macht er sich doch Sorgen, dass irgendwas ist. Also mal einen Termin beim Frauenarzt machen. 2 Wochen warten noch, dann würde der mir sagen, alles ok.

Und dann sitze ich bei der Ärztin. Routineuntersuchung. Sie führt ein Gespräch, wundert sich auch ein bisschen, dass ich inzwischen 8 Wochen drüber bin. Ob ich denn traurig wär, wenn ich Schwanger wär. Nein, traurig nicht. Aber bin ich nicht, hab ich getestet. Na wir gucken mal. Rauf auf den Stuhl. Sie drückt ein wenig auf meinem Bauch rum und dann guckt sie mich an. „Na Sie sind mir ja Eine. Da ist doch schon was drin!“

„Hallo?“

„Ja, Entschuldigung, ich war kurz weg. Wie, was drin?“

Und dann machte sie einen Ultraschall und ich sah dieses Bild und dachte nur „scheiße, gehts schon los?“ Und ich war verliebt. Sofort. Ich bekam einen Haufen Zeug und durfte gehen und wollte es irgendwem erzählen. Aber aus der Familie sollte es mein Mann als erstes erfahren, also rief ich eine Freundin an. „Ich bin schwanger!“ Und da waren sie das erste Mal, diese magischen 9 Worte. Wir freuten uns zusammen und kreischten den Bus zusammen. Ich malte mir aus wie ich meinen Mann überrasche und versteckte das Bild hinter meinem Rücken. Aber quer über den Aldiparkplatz sah er mich und rief „du bist schwanger!“ Er hatte es gewusst, irgendwie.

Den Rest des Tages sagte er nur: „oh, man.“ Alle 5 Minuten. Wir sagten der ganzen Familie Bescheid, immerhin war ich bereits im 4. Monat. Alles ohne Nebenwirkungen. Ganz entspannt. Ich fragte mich, ob ich resistent gegen Schwangerschaftstests bin (nein, beim Zweiten Kind zeigte der Test 3 Tage drüber sofort: Schwanger), suchte nach Namen und packte derweil meinen Bauch in Watte. Mein Mann meinte ich wär verrückt, so schnell kann man so ein kaum vorhandenes Ding nicht lieben. Bis zum nächsten Ultraschall 3 Wochen später. Bis er den Kleinen Kerl (ja, ganz deutlich) das Erste Mal live sah. Da war auch er hin- und weg. Und verliebt. Bis obenhin.

Bis heute erinnere ich mich ganz genau an diesen magischen Moment. Diesen Blick auf das kleine, atmende Wesen da auf dem Bildschirm. Und die Welt, die kurz still stand. Und dieses eine Wort, das alles veränderte und unser Leben so wundervoll auf den Kopf stellte: schwanger.

Ich kann es bis heute kaum fassen: ich bin eine Mama.

1000 Fragen an mich selbst (3)

Es ist mal wieder soweit. Zeit mir selbst 20 Fragen zu stellen. Ich bin schon sehr gespannt auf die Antworten und ihr hoffentlich auch, also geht es auch direkt wieder los:

41. Trennst du deinen Müll?

Teils, teils. Wir trennen eigentlich sehr vorbildlich bis wir den Müll raus bringen, dann wird schnell alles was noch irgendwo rum liegt zusammen gesammelt, da geht schon mal etwas Trennung verloren.

42. Warst du gut in der Schule?

Nicht gut genug. Das lag aber an meiner Faulheit, hätte durchaus besser sein können. Aber schlecht war ich nicht.

43. Wie lange stehst du normalerweise unter der Dusche?

5 Minuten. Dafür liege ich stundenlang in der Wanne, wenn ich mal dazu komme.

44. Glaubst du, dass es außerirdisches Leben gibt?

Wieso sollte es nicht? Und gibt es doch auch.

45. Um wieviel Uhr stehst du in der Regel auf?

Irgendwann zwischen 6 und 8 je nach Lust und anstehenden Terminen.

46. Feierst du immer deinen Geburtstag?

Nein. Meinetwegen muss ich den gar nicht feiern. Aber manchmal schon, wenn die Familie drauf besteht.

47. Wie oft am Tag bist du auf Facebook?

Kaum noch, seit Wochen schon nicht mehr. Hab ja jetzt Instagram.

48. Welchen Raum in deiner Wohnung machst du am liebsten?

Tatsächlich mag ich keinen besonders gern. Ist noch nichts so wie ich mir das vorstelle, aber wir arbeiten dran.

49. Wann hast du zuletzt einen Hund (oder ein anderes Tier) gestreichelt?

Da kann ich mich nicht erinnern.

50. Was kannst du richtig gut?

Schwere Frage. So richtig gut eigentlich nichts. Viel verschwendetes Potential vermutlich, ich bin einfach zu faul. Aber doch. Ich kann richtig gut in Fettnäpfchen treten.

51. Wen hast du zum ersten Mal geküsst?

Meine Mama.

52. Welches Buch hat einen starken Eindruck bei dir hinterlassen?

Unter dem Herzen von Ildikó von Kürthy. Es las sich einfach so schön und ich hab so geheult. Aber ich war auch schwanger von vollgepumpt mit Hormonen.

53. Wie sieht für dich das ideale Brautkleid aus?

So wie meins (siehe Bild)

54. Fürchtest du dich im Dunkeln?

Nein, kein bisschen.

55. Welchen Schmuck trägst du täglich?

Meinen Ehering, meinen Verlobungsring und eine Halskette, die mein Sohn mir geschenkt hat.

56. Mögen Kinder dich?

Meistens schon.

57. Welche Filme schaust du lieber zu Hause auf dem Sofa als im Kino?

Andersrum ist die Frage einfacher. Bildgewaltige Filme lieber im Kino, alles andere zu Hause.

58. Wie mild bist du in deinem Urteil?

Sehr mild. Grundsätzlich denke ich alle Menschen sind gut und haben einen guten Grund für das was sie tun. Aber in den wenigen Fällen in denen sich das als falsch herausstellt bin ich dann sehr hart und unnachgiebig.

59. Schläfst du in der Regel gut?

Nein. Ich brauche stundenlang um einzuschlafen und werde ständig wach. Und nicht erst seit ich Kinder habe.

60. Was ist deine neueste Entdeckung?

Wenn Menschen Anderen mehr Aufmerksamkeit schenken als mir dann nicht unbedingt weil sie mich weniger mögen sonder sich vielleicht mehr Sorgen um die Anderen machen.

So, das war es auch schon wieder. Ich freue mich jetzt schon auf die nächsten Fragen, es macht echt Spaß über sich nachzudenken. Wer gern noch mehr Menschen kennen lernt sollte mal bei Johanna vorbei gucken!

To-Do: Abpumpen

Ich hatte ja schon mal beschrieben, dass der Kleine sich geweigert hat an der Brust zu trinken und ich statt dessen das Pumpstillen für mich entdeckt hatte. Das habe ich tatsächlich auch das ganze Jahr Elternzeit gemacht und bin auf 1,2 Liter Muttermilch täglich gekommen, die der Kleine auch meist komplett weg getrunken hat. Das war sicher nicht einfach, manchmal hat mich das Abpumpen wirklich sehr gestresst, aber diese Phasen gingen schnell vorbei.

Jetzt stand jedoch mit dem Ende der Elternzeit auch die Frage im Raum, wie mache ich da weiter? Manche sagen, mit einem Jahr braucht ein Baby keine Muttermilch mehr, lass das einfach und gib ihm Fertigmilch. Aber wieso jetzt auf chemisch umsteigen, wenn es doch auch anders geht? Mein Großer durfte selbst entscheiden, wann er bereit ist abzustillen. Warum sollte der Kleine also nicht auch dieses Privileg genießen? Weil es für Mama soviel Stress ist? Tatsächlich war das Stressigste daran das ständige „Aufmicheingequatsche“ von allen Seiten ich solle doch ENDLICH mal damit aufhören. Keine Stimmen der Ermunterung oder gar Anerkennung dessen, was ich da tue.

Trotzdem entschied ich mich dafür, meinem Kleinkind die Muttermilch nicht zu verwehren. Jetzt war nur noch die Frage, wie stelle ich es an? In Vorbereitung auf die Arbeitszeit habe ich zuerst die Abpumpzeiten verlegt. So sollte es mir möglich sein auf Arbeit nur einmal in der Mittagszeit abpumpen zu müssen. Dafür aber direkt bevor ich losgehe und sobald ich zu Hause bin. Das geht theoretisch, praktisch hatte ich aber dann doch Termine um die Mittagszeit, so dass sich das Abpumpen oft nach hinten raus verschob oder ich gar überhaupt nicht dazu kam. Jetzt kann man sich die Zeit natürlich nehmen und der Arbeitgeber ist auch verpflichtet diese Zeit zu gewährleisten, aber die Zeit sollte nicht das Einzige Hindernis bleiben.

Die zweite Frage, die sich mir stellte: wo Pumpe ich ab. Zwischen den Feiertagen ist das Büro ja schön leer, da hatte ich verschiedene Möglichkeiten das zu testen. An meinem Arbeitsplatz? Rollos runter lassen, abschließen und los geht’s. Nun sitze ich nicht allein im Büro, was also mit meinem Kollegen machen? Er würde so lange raus gehen, reichen 10 Minuten? Reichen natürlich nicht, den Zimmernachbarn 30-40 Minuten verbannen ist nicht so schön. Also Ruheraum? Da man den nicht abschließen kann kam das für mich nicht in Frage. Ja, ich hab mich da so. Es gibt genau 4 Menschen, die dabei zugucken dürfen (mein Mann, meine Söhne, meine Mama). Da blieb mir auf Arbeit nur eine Möglichkeit: Einschließen auf der Toilette. Dass da unschön ist muss ich wohl keinem erzählen. Und damit war das Abpumpen auf Arbeit für mich so unangenehm, dass da doch eine andere Lösung her musste.

Und so pumpe ich jetzt bevor ich los gehe 300 ml und wenn ich nach Hause komme zwischen 450 und 600 ml, je nachdem wie es läuft. Mein Mann findet das gut, wenn ich gegen 17 Uhr nach Hause komme platze ich meistens fast. Durch diese Unregelmäßigkeit wird die Menge die ich abpumpen kann etwas geringer, jetzt sind es noch ca 1 Liter am Tag, aber wir kommen damit hin. In der Kita bekommt der Kleine abgepumpte Muttermilch und abends und auch nachts, ansonsten isst er ja schon ganz gut und trinkt gerne Wasser.

Wie lange das jetzt so weiter geht? Ich weiß es nicht, lasse das auf mich zukommen. Aber eigentlich bin ich sicher, dass der Kleine schon sehr genau signalisieren wird, wann er das nicht mehr braucht. Bis dahin hilft nur hoffen, dass der Körper das noch hergibt.

1000 Fragen an mich selbst (2)

Und es geht auch direkt weiter mit den nächsten 20 Fragen an mich selbst, damit sind wir dann auch schon aktuell. Also ohne langes Vorgerede:

21. Ist es wichtig für dich, was andere von dir denken?

Leider noch viel zu oft. Aber seit ich Mutter bin hat das tatsächlich nachgelassen. Meine Kinder geben mir einfach Selbstvertrauen.

22. Welche Tageszeit magst du am liebsten?

Ich bin ja eher ein Nachtmensch. Seit ich arbeite genieße ich am Meisten die Stunde bevor meine Kinder ins Bett gehen, wenn wir alle zusammen entspannen.

23. Kannst du gut kochen?

Ich bin zwar kein Gourmetkoch aber für meine Familie reicht es.

24. Welche Jahreszeit entspricht deinem Typ am ehesten?

Ich bin eher ein Herbsttyp. Ich mag die Farben und die Abendsonne und die Jahreszeit strahlt irgendwie die meiste Ruhe aus.

25. Wann hast du zuletzt einen Tag lang überhaupt nichts gemacht?

Das war der letzte Tag vor der Geburt des Kleinen, da durfte ich ja nur liegen.

26. Warst du ein glückliches Kind?

Hätte man mich vor kurzem gefragt hätte ich vielleicht nein gesagt. Aber jetzt weiß ich, ich war immer gesund, hatte eine liebevolle Familie und eigentlich wirklich keinen Grund mich zu beschweren.

27. Kaufst du oft Blumen?

Nein. So gut wie nie.

28. Welchen Traum hast du?

Als Rentnerin mit meinem Mann den Besuch unserer glücklichen Söhne mit ihren Familien genießen.

29. In wievielen Wohnungen hast du schon gewohnt?

6. Und es wird sicher noch eine mehr werden.

30. Welches Laster hast du?

Cola.

31. Welches Buch hast du zuletzt gelesen?

Ein Buch über Misophonie.

32.Warum hast du die Frisur, die du jetzt trägst?

Ich hatte mich damals, vor 9 Jahren orientiert an Taylor Townsend (O.C.) und seither keine Lust was Neues auszuprobieren.

33. Bist du von deinem Mobiltelefon abhängig?

Nein (sagte sie während sie auf die Nase flog während sie beim Treppe steigen auf dem Mobiltelefon diese Text tippte)

34. Wie viel Geld hast du auf deinem Bankkonto?

Genug zum Leben.

35. In welchen Laden gehst du gern?

Media Markt. Generell Läden mit Computerspielen.

36. Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe?

Unalkoholisch siehe Frage 30. Alkoholisch Cocktails.

37. Weißt du normalerweise, wann es Zeit ist, zu gehen?

Normalerweise ja. Leider hindert mich das manchmal nicht daran länger zu bleiben.

38. Wenn du dich selbstständig machen würdest, mit welcher Tätigkeit?

Ich würde gern ein Hotel eröffnen. Hat nichts mit dem zu tun was ich mache, aber wollte ich irgendwie schon immer.

39. Willst du immer gewinnen?

Ich gewinne gern. Aber muss nicht sein, meine Kinder lasse ich auch mal gewinnen.

40. Gehst du in die Kirche?

Nein.

So das war es auch schon wieder, nächste Woche geht es weiter. Wer davon nicht genug bekommt sollte sich bei Johanna auch die Antworten der anderen Mamis durchlesen. Da sind ein paar interessante Geschichten dabei.