Vielfalt in Spielmaterialien

Habt ihr schon mal zur Rushhour am Alexanderplatz in Berlin gestanden und die Menschen betrachtet, die aus einer Ubahn steigen? Es sind Hunderte. Und keiner sieht gleich aus. Die Vielfalt der Menschen ist so unendlich groß und gleichzeitig so wunderbar. Aber spiegelt diese sich auch im Spielzeug wieder?

Mein Mann macht derzeit eine Ausbildung zum Pädagogen und musste sich im Rahmen dieser Ausbildung mit diesem Thema auseinandersetzen und einen Text dazu schreiben. Und weil ich das Thema so wichtig finde und seine Arbeit so unglaublich gut gelungen, möchte ich das gerne mit euch teilen. Viel Spaß!

Kann Spuren von Werbung enthalten

Gedanken zum „KiDs aktuell – Fair play! Vielfalt in Spielmaterialien“

In dem von mir gewählten Text geht es um die gewünschte, aber stellenweise nicht vorhandene Vielfalt in Spielmaterialien und die Vorteile dieser. Dabei gibt es einige Aspekte, die mir neu und so vor der Lektüre nicht bewusst gewesen sind. Bisher habe ich das Thema lediglich aus den Augen meiner eigenen Kinder betrachtet, die mit ihrer Haut- und Haarfarbe von den Stereotypen im herkömmlichen Spielzeug bedient werden. Die Notwendigkeit von Spielzeug, das die Diversität widerspiegelt, kam mir daher als unnötig vor, da ich der Meinung war, dass ich auch mit Hilfe meiner Erziehung klar machen kann, dass anders nicht unbedingt schlechter ist und dafür nicht unbedingt abgestimmtes Spielzeug notwendig ist. Hier hat der Text mich dazu gebracht, einen Perspektivwechsel einzugehen und das Spielzeug aus Sicht anderer Kinder mit eventuell anderen Merkmalen zu betrachten. Dass Kinder mit anderen Hautfarben oder Haarstrukturen sich in diesem Spielzeug nicht wiederfinden und daher in ihrem Selbstwertgefühl nicht bestärkt werden ist für mich nachvollziehbar, war mir aber bisher so nicht bewusst. Spannend finde ich hier, bewusst das Spielzeug beispielsweise meines Sohnes oder in meiner Kita dahingehend unter die Lupe zu nehmen. Dabei fällt mir auf, dass in vielen Büchern, Serien oder auch in beispielsweise Playmobil Figuren Aspekte wie Hautfarbe und Zugehörigkeit zu anderen Kulturen bereits stellenweise, wenn auch nicht vollumfänglich berücksichtigt werden. Beeinträchtigungen der Gesundheit und der Sinne, wie beispielsweise Gehörlosigkeit oder andere genetische Erkrankungen werden hingegen kaum bis gar nicht verarbeitet. Dass es für betroffene Kinder aber wichtig sein kann ist für mich eine vollkommen neue Idee. Bisher habe ich die Erfahrung gemacht, dass es körperlich beeinträchtigten Menschen wichtig ist, als normal angesehen und behandelt zu werden, um das Gefühl zu bekommen, dazu zu gehören und nicht „anders“ zu sein. Hier kam mir zuerst der Gedanke, dass es ihnen eventuell gar nicht Recht wäre, im Spielzeug so herausgehoben zu werden. Dass es ihnen lieber wäre, nicht anders behandelt zu werden, indem spezielles Spielzeug für sie geschaffen wird, sondern einfach das „normale“ Spielzeug, das alle benutzen, zu verwenden. Bei genauerer Betrachtung ist dies aber wieder eine sehr vorurteilsbehaftetet Sichtweise. Viel besser wäre es, wenn diese Kinder in den Spielmaterialien ebenfalls bedacht werden, dies aber als vollkommen normal angesehen wird. Wenn es Standard wäre, dass Spielfiguren mit körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung existieren würden, dies aber nicht gesondert als „Besonderheit“ hervorgehoben werden muss. Letztlich können allerdings nur betroffene Kinder diese Frage authentisch beantworten, hierzu durchgeführte Forschungen und ihre Ergebnisse fände ich sehr interessant und würde diese begrüßen.

Zum Thema Heteronormativität kann ich dem Text vollumfänglich zustimmen, da ich in diesem Bereich schon persönliche Erfahrungen machen durfte. Mein Sohn ist ein großer Fan von Feen und Elfen, Prinzessinnen, Einhörnern und generell Serien mit weiblichen Protagonistinnen. Er liebt es sich als „seine Heldinnen“ zu verkleiden. Hier fiel es mir anfangs schwer, ihn in Prinzessinenkostümen zu sehen und so versuchte ich, ihm andere Kleidung mit diesen Themen zu kaufen. Dabei erscheint es unmöglich eben solche in anderen Farben als Pink zu finden. Ebenso sind alle Spielzeugelfen lediglich als rosa- oder pinkfarbene Varianten vorhanden. Selbst Playmobil bietet hier ausschließlich Spielzeug in der „Girls Edition“. Auch wenn es beispielsweise Bagger fahrende weibliche Spielfiguren gibt, ist hier noch ein langer Weg hin zu geschlechtsneutralem Spielzeug. Dies liegt vermutlich daran, dass diese Trennung nach „typisch weiblich“ oder „typisch männlich“ noch zu tief in den Köpfen vieler Menschen verankert ist und nur langsam verändert werden kann. Oft werde ich von anderen Kindern in der Kita angesprochen und gefragt, wieso mein Sohn denn mit „Mädchenspielzeug“ spielt. Und obwohl ich es nicht müde werde zu erklären, dass Spielzeug für alle da ist und jeder mit dem Spielzeug spielen soll, das ihm gefällt und diese Einstellung auch in meiner Einrichtung und der meines Sohnes von vielen Erziehern so vermittelt wird, ist doch durch ihre familiäre Umgebung bereits die Geschlechterteilung tief in den Köpfen der Kinder verankert. Hier sehe ich eines der vielen wichtigen Ziele der Vorurteilsbewussten Erziehung, die wir bereits im Unterricht durchgenommen haben. Nicht nur, dass Pädagogen den Kindern helfen, Respekt für Vielfalt zu entwickeln oder kritisch gegenüber Vorurteilen und Diskriminierung zu werden, sondern auch mit Hilfe von Elternarbeit in das soziale und familiäre Umfeld der Kinder eingreifen und den Eltern helfen, hier andere Sichtweisen zu verstehen.

Was mir im Text etwas fehlt, ist der Bezug zu anderen Spielzeugen, als zu Puppen. Diese werden hier vollumfänglich betrachtet und auch viele Dinge genannt, die man an Puppen verändern kann, um eine größtmögliche Vielfalt anzubieten. Andere Spielzeuge werden hier jedoch nicht betrachtet, wie beispielsweise Bücher oder auch die im Unterricht bereits angesprochenen Stifte. Bei der Lektüre des Textes fiel mir beispielsweise eine Situation aus der Praxis einer Pädagogin in der Familie ein. Beim Malen war ein Kind unzufrieden, da ihm die „Hautfarbe“ (so stand es auf dem Stift) ausgegangen war. Daraufhin rief die Pädagogin die Kinder zusammen und bat sie, den Stift aus der Palette heraus zu suchen, der ihrer Meinung nach ihre Hautfarbe am besten widerspiegelte. Dabei kamen so viele Stifte zusammen, wie sie Kinder in ihrer Gruppe hatte. Ein wunderbares Beispiel, wie man in der Praxis ein Bewusstsein für die Vielfalt der Menschen schaffen kann. Wenn man jedoch den weiterführenden Links folgt, findet man auch hier eine Vielzahl von Spielzeug, das in Bezug auf Rassismuskritik positiv heraussticht, wie beispielsweise die Puzzle von Dusyma oder die Gesellschaftsspiele von Hape Toys. Auch die Must-Have und Nice-To-Have Kriterien, die in diesem Zusammenhang genannt werden sind interessant und helfen mir, in meiner Kita darauf zu achten, solches Spielzeug zu beschaffen.

Was ich nicht im Blick hatte, da ich bisher keine Berührungspunkte damit hatte, ist, dass körperlich oder geistig beeinträchtigte Kinder vollkommen andere Ansprüche an Spielzeug stellen, als Kinder ohne solche Merkmale. Dass sie mit bestimmtem Spielzeug nicht umgehen können, wohingegen anderes Spielzeug ihnen hilft, ihre Stärken zu erkennen und daher ein positives Selbstwertgefühl zu entwickeln. Hier gibt der Artikel aus dem Blog „umstandslos“ einige gute Anreize, wenn auch die Linkliste leider nicht mehr aktuell ist und größtenteils nicht mehr funktioniert. Jetzt weiß ich aber, wo ich bei Bedarf nochmals nachlesen kann.

Abschließend ist zu sagen, dass noch Einiges zu tun ist um eine allumfassende Wiederspiegelung der Vielfalt der Menschen im Spielzeug zu erreichen, wir uns aber auf einem guten Weg befinden. Indem das Bewusstsein für und der Respekt vor Vielfalt der Kinder heute geschärft wird, schaffen wir eine Generation die alle Vorrausetzungen mitbringt um den Weg dahin erfolgreich zurück zu legen.

Advertisements

Stimmungsumschwung

Seit Anfang des Jahres geht unser Kleiner jetzt in die Kita. Die Eingewöhnung lief relativ problemfrei, man könnte sogar sagen sehr gut. Der Bezugserzieher des Kleinen wurde sehr schnell genau dazu, der absoluten Bezugsperson. Wenn man sich mit ihm unterhielt, merkte man richtig, wie gern die beiden sich haben. Beim Abschlussgespräch erzählte er mir viel über den Kitaalltag, guckte dabei aber immer den Kleinen an und streichelte ihn und machte generell einen sehr liebevollen Eindruck.

Kein Wunder also, dass wir ein sehr gutes Gefühl hatten. Und dann, ganz plötzlich, war das vorbei. Ich glaube es war der Tag, an dem ich den Kleinen brachte und sie in einer anderen Gruppe waren, aufgrund Erziehermangels. In dieser Situation beschloss der Erzieher plötzlich, dass ich den Kleinen doch mal absetzen soll, er müsse ja nicht immer auf dem Arm übergeben werden. In meinen Augen absolut nicht der Zeitpunkt für so eine Änderung und der Kleine weinte natürlich bitterlich, das erste Mal seit langem.

Und so ging das weiter. Wenn ich den Kleinen brachte, reagierte oft erstmal keiner der beiden Erzieher, außer einem „setzen Sie ihn doch mal ab“ aus der Ferne. Inzwischen ist es so, dass ich ihn rein bringe und absetze, die ersten Wochen weinte er, aber inzwischen geht es. Wenn ich ihn geholt habe, stand der Kleine in einer Ecke und weinte, manchmal war eine andere Erzieherin zumindest in der Nähe. Auf Nachfrage wurde mir gesagt, er solle mal etwas entwöhnt werden von seinem Bezugserzieher, damit er nicht immer an ihm hängt. In dieser Phase war der Kleine auch zu Hause sehr anhänglich geworden. Dass ich mich mit all dem nicht wohl fühlte sprach ich an, wurde aber mit wenigen Worten abgewiesen. Ernst genommen wurden meine Bedenken ganz offenbar nicht.

Und dann kam es zu ein-zwei unangenehmen Situationen. Ich brachte den Kleinen recht spät, alle waren schon draußen. Der Erzieher kam gerade rein und sah uns, nahm den Kleinen, stellte ihn ab und zog den weinenden Jungen an der Hand mit raus. Ich konnte mich nicht verabschieden, war total perplex. Dann ging ich in die Gruppe die Brotdose ablegen und guckte nach draußen. Der Erzieher tröstete den Kleinen kurz, als der nur noch schniefte ging der Erzieher und ließ ihn da stehen. Und so stand der Kleine, minutenlang und schniefend, unbeachtet bis sein großer Bruder kam und ihn in sein Spiel integrierte. Als ich das Nachmittags ansprach war die Antwort lediglich: „ach ich dachte er wäre bei seinem Bruder“.

Seither ist die Stimmung sehr kühl und distanziert. Das Gefühl, dass der Kleine dort gut aufgehoben ist und sich wohl fühlt schwindet mehr und mehr. Wenn ich den Kleinen hole ist er oft ausgehungert und trinkt erstmal eine Flasche Wasser leer. Heute lief er bei fast 30 Grad in langer Hose und Pullover rum, obwohl er etwas kurzes darunter trug, eine Mütze hatte er nicht auf. Er steht eigentlich immer allein, einmal merkte niemand, dass ich schon da war und den Kleinen mit rein genommen hatte, erst nach 15 Minuten fiel es seinem Erzieher zufällig auf.

Jetzt ist es so, dass das alles ja nur Momentaufnahmen sind und ich nicht weiß, ob das eine rein subjektive Wahrnehmung ist, die eigentlich nicht das wirkliche Bild wiedergibt. Allerdings traue ich mich auch nicht zu fragen, da meine Erfahrung bisher gezeigt hat, dass man mich nicht ernst nimmt und dass es hinterher auch eher schlimmer wurde. Es wäre natürlich möglich darum zu bitten, dass der Kleine in eine andere Gruppe kommt, allerdings wäre das mit Stress für ihn verbunden und eigentlich, zumindest die ersten drei Monate, war er dort sehr gut aufgehoben. Allerdings bereitet mir die Situation Solche Bauchschmerzen, dass ich kaum noch an etwas anderes denke.

Es wird mir also nichts anderes übrig bleiben, als das Gespräch zu suchen und hoffentlich eine Lösung zu finden, die für alle tragbar ist. In erster Linie aber für meinen Sohn, denn auf den kommt es schließlich an. Und wer weiß, vielleicht bin ich ja auch wirklich einfach die Glucke, für die mich alle halten und bin selbst diejenige, die mal wieder auf den richtigen Weg gebracht werden muss. Wir werden sehen, drückt mir die Daumen.

Warum tut ihr euch das an?

Hallo mal wieder. Ja, hier war es still in letzter Zeit. Ich will ja nicht jammern, aber.. mein Mann sagt immer: „Alles was vor ‚aber‘ kommt ist gequirlte Sche**e“ (Zitat aus einem Film, hab vergessen welchem) und irgendwie stimmt das auch. Also. Ich will ja nicht jammern, aber wir haben einfach viel zu viel zu tun zur Zeit.

Jetzt gibt es genau zwei Fraktionen. Die Einen sagen, so ein Quatsch, habt euch mal nicht so, uns ging es damals ja auch so. Die Anderen sagen: warum nur tut ihr euch das an? Damit ihr das besser beurteilen könnt, erzähle ich euch mal ein bisschen, was bei uns so los ist.

Mein Mann macht jetzt eine Ausbildung. Zum Erzieher. Er ist glücklich wie nie, geht total auf in dieser Arbeit und ist mit ganzem Herzen dabei. Aber es steckt eben auch viel Arbeit darin. Bei 6 Stunden Arbeit am Tag plus jeweils 30-45 Minuten Fahrtweg ist er gut ausgelastet, dazu kommt noch die Lernerei für die Schule.

Ich gehe auch nur noch Teilzeit Arbeiten (um wenigstens etwas Work-Life-Balance zu behalten), also 6 Stunden Arbeit am Tag plus 45-60 Minuten Fahrtweg. Jetzt klingt das alles total entspannt, ABER da sind ja noch die lästigen Termine. Natürlich könnten wir die Kinder 8 Uhr zur Kita bringen und 16 Uhr wieder abholen, da bekommen wir beide locker die Arbeitszeit unter. Nur müssen wir manchmal eben vor 9 oder nach 15 Uhr auf Arbeit sein (ja wegen der Fahrtzeit) und schon verschiebt sich das.

Na gut, mit etwas Planung klappt auch das alles prima und so gestresst sind wir dadurch ja auch nicht. Also mal sehen, wie können wir den Zeitplan noch füllen? Ich bin jetzt Elternsprecherin, organisiere für die Kita zusammen mit anderen das Sportfest, wir besorgen die Geburtstagsgeschenke (ok, das sind nur 2 im Monat). Dann wohnt die Schwiegermama jetzt ja bei uns im Block, die hat ein kaputtes Auto und kann nicht allein einkaufen, machen wir gern. Mein Mann ist unglaublich engagiert in seiner Kita, da sind oft Termine vor und nach der Arbeitszeit.

Und dann kommt eben so Zeug. Arzttermine, selbst mal einkaufen, Freunde und Familie die uns regelmäßig sehen wollen. Dann noch das tägliche Zeug wie aufräumen, Wäsche waschen, Essen muss man ja auch noch. Und so häuft sich das eigentlich, dass ich von 7 Uhr Morgens bis 23 Uhr abends rund um die Uhr beschäftigt bin. Wie jetzt, du bekommst noch 8 Stunden Schlaf? Hab dich mal nicht so, geht doch. Ja stimmt, eigentlich ist es gar nicht so viel. Aber die Kinder wollen einen ja auch mal sehen, kommen so oft viel zu kurz. Und an Tagen, wie heute, an denen auch noch eine Krankheit dazu kommt wird es mir dann doch mal alles zu viel.

Also, warum machen wir diese ganzen Extras? Manche würden jetzt sagen, das liegt an meinem Helfersyndrom. Ja, wenn in die Runde gefragt wird, wer die Elternsprecherrolle übernimmt und betretenes Schweigen herrscht, muss ich mich einfach melden. Oder es heißt, wer organisiert das Sportfest, wenn sich keiner findet fällt es aus, dann muss ich mich melden. Allerdings denke ich hier in erster Linie an die Kinder. Denn für die, genau für die, tun wir das Alles. Nicht nur ich, viele Eltern. Nicht nur für meine, denen wär es sicher lieber, Mama mal öfter zu sehen, lieber entspannt als eingespannt.

Aber da sind ja noch andere. Kinder, deren Eltern vielleicht 10 Stunden am Tag arbeiten müssen. Kinder alleinerziehender Eltern. Und diese Eltern, die haben wirklich viel zu tun. Stimmt, dagegen ist das nichts, was bei uns so anfällt. Und diese Kinder freuen sich auch über Sportfeste, über Geschenke zum Geburtstag, über engagierte Erzieher. Und leider finden sich trotzdem nur schwer Eltern, die Aufgaben übernehmen können oder wollen. Also mache ich es eben. Und sehr gern. Für die Kinder. Meine Kinder verstehen das. Und haben immer noch sehr viel schöne Zeit mit uns, vermutlich trotzdem mehr als andere Kinder mit ihren Eltern.

Dennoch wünsche ich mir im Kitaalltag oft mehr Engagement der Eltern. Ich kann nicht sagen, ob das nur unsere Kita betrifft, da habe ich leider keinen Vergleich. Aber viele Eltern wollen nur wissen, dass die Kinder tagsüber betreut sind und sind damit zufrieden. Es klappt doch alles, warum mehr Aufwand? Warum sich noch den Stress geben, extra Zeit in diese Betreuung zu investieren? Warum sollten wir das tun? Ganz einfach: für die Kinder. Alle Kinder. Denn glückliche und zufriedene Kinder sind die Grundlage für eine glückliche Gesellschaft. Und genau das ist es, was wir alle brauchen.

1000 Fragen an mich selbst (6)

Jetzt hat es doch wieder fast einen ganze Woche gedauert die Fragen zu beantworten, mal sehen ob ich es noch schaffe aktuell zu sein. Ich hoffe ja auf den Frühling und besseres Wetter. Klingt wie eine Ausrede, aber wer kleine Kitakinder hat versteht mich sicher. Und los geht’s:

101. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu?

Erst wollte ich schreiben, dass ich es nicht weiß, aber Johanna hat zufällig das selbe Sternzeichen und so konnte ich nachlesen. Stimmt total, mal abgesehen von den vielen oberflächlichen Bekannten, die hab ich nicht.

102. Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank?

Schwarz und grau, aber das sind nicht wirklich Farben, ansonsten Orange.

103. Holst du alles aus einem Tag heraus?

Nein, ich verschwende oft Zeit, meist weil ich zu viele Dinge gleichzeitig machen will und mich dann auf nichts wirklich richtig konzentriere.

104. Wie viele TV-Serien schaust du regelmäßig?

Fernsehen nie, aber dafür Netflix und Prime. Aber immer nur eine Serie gleichzeitig.

105. In welcher Beziehung möchtest du für immer Kind bleiben?

In jeder. Kinder sind einfach die besseren Menschen.

106. Kannst du eine Woche auf das Internet verzichten?

Ich fürchte nein. Aber das teste ich im Urlaub mal.

107. Wer kennt dich am besten?

Inzwischen sicher mein Mann, vermutlich sogar besser als ich mich selbst.

108. Welche Arbeit im Haushalt findest du am langweiligsten?

Alle. Ich hasse Hausarbeit. Das allerschlimmste ist Klo putzen, aber das ist nicht langweilig, eher aufregend. Wäsche aufhängen ist todlangweilig.

109. Bist du manchmal von anderen enttäuscht?

Tatsächlich sogar sehr oft. Das liegt daran, dass ich grundsätzlich an das Gute im Menschen glaube und mir nicht vorstellen kann, das jemand absichtlich anderen Menschen schadet.

110. Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus?

Zuerst: Ausschlafen. Im Moment kann ich an kaum etwas anderes denken. Dann gemütlich mit meiner Familie frühstücken, alle zusammen. Bisher auch nur ein Traum. Tja und dann ist mir das egal, Hauptsache etwas zusammen unternehmen. Und wenn wir zusammen etwas spielen, draußen etwas unternehmen oder einfach nur zusammen sitzen und reden, egal. Und abends mit meinem Mann auf der Couch den Tag ausklingen lassen. Das wär ein perfekter Tag. Ohne Streitereien bitte.

111. Bist du stolz auf dich?

Mal ja, mal nein. Es gibt Phasen, da finde ich mich nutzlos und zu doof zu Allem, manchmal nicht. Aber so richtig aus tiefstem Herzen stolz auf das Gesamtkonzept Ich bin ich nicht. Kann aber auch nicht genau sagen, was passieren muss, damit das so ist.

112. Welches nutzlose Talent besitzt du?

Ich kann meine Nasenflügel anziehen. Total nutzlos, aber witzig.

113. Gibt es in deinem Leben etwas, das du nicht richtig abgeschlossen hast?

Etwas ist gut. Ich hab große Probleme damit Dinge abzuschließen.

114. Warum trinkst du Alkohol bzw. keinen Alkohol?

Keinen weil ich stille.

115. Welche Sachen machen dich froh?

Meine Familie. Seltene Momente, in denen ich mir mal keine Sorgen um irgendwas machen muss.

116. Hast du heute schonmal nach den Wolken im Himmel geschaut?

Heute noch nicht. Aber das hole ich sofort nach.

117. Welches Wort sagst du zu häufig?

Jetzt nicht bzw. später.

118. Stehst du gern im Mittelpunkt?

Überhaupt nicht.

119. Wofür solltest du dir häufiger Zeit nehmen?

Meine Kinder. Und zwar uneingeschränkt nur auf sie fokussiert. Ohne nebenbei aufs Handy zu gucken oder den Haushalt zu machen.

120. Sind Menschen von Natur aus gut?

Das hatten wir ja schon bei 109. Aber ja, sind sie. Das Leben kann aber dazu führen, dass sie das manchmal vergessen.

1000 Fragen an mich selbst (5)

Jetzt hab ich vor lauter Kind krank doch die Fragen verpasst letzte Woche. Das hole ich jetzt aber nach und morgen gibt es dann direkt die nächsten, versprochen. Aber jetzt erstmal auf zum Schlusssprint zu Frage 100:

81. Was würdest du tun, wenn du fünf Jahre im Gefängnis sitzen müsstest?

Vermutlich Stricken lernen. Habe ich sonst nicht die Ruhe zu, würde ich aber gern können. Gibts sicher eine Gruppe für im Frauenknast.

82. Was hat dich früher froh gemacht?

Das ist schwer zu sagen. Seltsamerweise. Was heißt denn früher? Ferien fand ich toll (hab die Schule nicht so gemocht). Samstagvormittag wenn meine Eltern einkaufen waren. Ein Kakao. Es gibt Vieles, das mich froh macht, aber nicht so konkretes, dass es mir direkt einfällt.

83. In welchem Outfit gefällst du dir sehr?

Zur Zeit? In einem, das den Bauch versteckt. Bequem und trotzdem hübsch.

84. Was liegt auf deinem Nachttisch?

Oropacks, meine Pille, ein Glas mit Wasser, das Babyphone, meine Brille.

85. Wie geduldig bist du?

Kommt drauf an. Ich kann sehr geduldig sein, wenn ich entspannt bin. Wenn ich gestresst bin leidet auch die Geduld. Aber ich liebe Puzzeln, ich finde das sagt schon alles.

86. Wer ist dein gefallener Held?

Hab ich nicht sowas.

87. Gibt es Fotos auf deinem Mobiltelefon, mit denen du erpressbar wärst?

Auf meinem nicht. Auf dem meines Mannes schon 😁

88. Welcher deiner Freunde kennt dich am längsten?

Mein Bruder. Einer meiner besten Freunde, schon immer.

89. Meditierst du gerne?

Nö, nie.

90. Wie baust du dich nach einem schlechten Tag wieder auf?

Durch Gespräche mit meinem Mann. Hilft echt immer. Und eine Cola.

91. Wie heißt dein Lieblingsbuch?

Ich mag viele Bücher sehr gern. Ein echtes Lieblingsbuch habe ich aber nicht.

92. Mit wem kommunizierst du am häufigsten über What’s App?

Meiner Familie und meiner Chefin.

93. Was sagst du häufiger: Ja oder nein?

Haha das ist eine lustige Frage. Beides zu oft. Zu Hause zu viel Nein, auf Arbeit zu viel Ja. Ich sollte das ausgleichen.

94. Gibt es ein Gerücht über dich?

Mir ist noch keins zu Ohren gekommen. Und wenn, ist es bestimmt war. Ich bin ne ganz Schlimme 😉

95. Was würdest du tun, wenn du nicht arbeiten müsstest?

Endlich eine ordentliche und saubere Wohnung haben. Meine Kinder mehr genießen. Und Schreiben und Let’s Playen.

96. Kannst du gut Auto fahren?

Ich finde ja. Die Kommentare meines Mannes als Beifahrer sagen eher nein.

97. Ist es dir wichtig, dass andere dich nett finden?

Nett ist der Bruder von Scheiße oder so? Nein ist es mir nicht. Freundlich, Loyal, Offen, Herzlich, aber nicht nett.

98. Was hättest du in deinem Liebesleben gerne anders gemacht?

Ooooh. Alles. Ich könnte so 2-alle Freunde streichen, bis auf meinen Mann. Und dafür früher mit dem Spaß haben.

99. Was unternimmst du am liebsten, wenn du abends ausgehst?

Cocktails, Kino, Bowling, Billard. Tanzen macht Spaß, muss aber nicht sein. Aber mal im Ernst: Abends ausgehen mit 2 Kindern? Guter Witz.

100. Hast du jemals gegen ein Gesetzt verstoßen?

Ja. (Details gibts aber keine 😜)

So, da waren es schon 100. Wahnsinn, langsam sind ein paar wirklich spannende Fragen dabei, bin schon auf morgen gespannt.

Noch mehr davon gibt es wie immer bei Johanna.

1000 Fragen an mich selbst (4)

Diesmal ganz ohne langes Vorblabla:

61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?

Nein, leider. Manchmal würde ich das gern, wäre ja irgendwie schön.

62. Auf wen bist du böse?

Niemanden. Ich kann sowieso nie lange böse sein auf irgendwen. Bisher haben mich nur 2 Menschen wirklich enttäuscht im Leben. Aber auf die bin ich nicht böse. Kontakt haben wir aber auch keinen mehr.

63. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln?

Ja quasi täglich zur Arbeit und nach Hause. Ca. 50 Minuten lang. Und noch öfter zwischen den Dienststellen. Ich arbeite ja sogar für sie 😉

64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet?

Der Herzstillstand meines Mannes und die damit verbundenen immer präsente Erbkrankheit die er hat. Und meine Söhne vielleicht auch.

65. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest?

Nein. Ich bin auf dem Weg dahin hängen geblieben. Aber aus eigener Faulheit.

66. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten?

Das ist schwer. Zu Musik zu der man tanzen kann, zählt das? 😅

67. Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten sehr?

Da habe ich das gleiche Problem wie Johanna, was heißt denn Geliebter? An meinem Mann aber liebe ich am Meisten seine Kindlichkeit und sein gutes Herz.

68. Was war deine größte Anschaffung?

Ich würde sie eigentlich nicht als Anschaffung bezeichnen aber so gesehen meine Kinder. Ansonsten habe ich noch nie was großes angeschafft.

69. Gibst du Menschen eine zweite Chance?

Ja. Und eine dritte und eine vierte. Manchmal vielleicht zu Viele. Aber Fehler machen kann jeder und man sollte nie vorschnell verurteilen. Aber wenn jemand jemals meiner Familie etwas antut, dann gibt es keine weiteren Chancen.

70. Hast du viele Freunde?

Nein und das ist gut so. Freundschaften brauchen Zeit und Pflege. Sonst werden sie oberflächlich. Und Oberflächlichkeit finde ich furchtbar.

71. Welches Wort bringt dich auf die Palme?

Worte nicht direkt. Aber Redewendungen. Und davon jede Menge. Hier ein paar Beispiele: „Heul doch“, „ich meine es doch nur gut“, „der müsste mal“, „wir müssen mal“ (von meinem Mann, bedeutet meist „mach mal“), „siehst du“, „ich hab’s ja gesagt“. Ich bin wirklich leicht auf die Palme zu bringen. Und schnell wieder unten.

72. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen?

Ja sogar mehrmals. In der Schulzeit als es um viele Schulausfälle ging, bei Fernsehsendungen im Publikum. Und auf ganz vielen Videos die mein Papa gemacht hat. 😉

73. Wann warst du zuletzt nervös?

Am Mittwoch vor meinem ersten Mitarbeitergespräch. Und vor meinem zweiten und dritten. Ich bin eigentlich oft nervös. Bestimmt dank meinem mangelhaften Selbstvertrauen.

74. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause.

Meine Familie.

75. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen?

Gar nicht. Furchtbar ich weiß. Aber mich interessiert eigentlich nicht was andere (fremde) Menschen tun.

76. Welches Märchen magst du am liebsten?

Die letzten Glühwürmchen. Das ist ein Anime.

7. Was für eine Art Humor hast du?

Jeden. Ich kann eigentlich über alles lachen. Witze, schwarzen Humor, mich selbst. Alles eben.

78. Wie oft treibst du Sport?

Viel zu selten. Ich arbeite gerade an einmal die Woche. Immerhin ein Anfang.

79. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck?

Nein. Ich hinterlasse meist überhaupt keinen Eindruck. Bin eine ruhige, unscheinbare, graue Maus, die meisten Leute bemerken mich nicht mal. Ich hätte gern mehr Präsenz, aber ich glaube so sehr ändere ich mich nicht mehr.

80. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten?

Natürlich meine Familie. Aber wenn es hier um materielle Dinge geht, dann meine Badewanne und meine Oropacks.

So, das war es schon wieder, 80 Fragen habe ich jetzt beantwortet und dabei wirft sich mir eine Frage auf. Wie bin ich nur Führungskraft geworden? Wenn ich meine Antworten diesmal so sehe bin ich dafür gänzlich ungeeignet. Das Einzige was mich hier auszeichnet sind meine Menschenkenntnis und meine Empathie. Aber ob das reicht? So ein bisschen Durchsetzungskraft muss ich irgendwie noch bekommen. Aber wie?

Wer noch nicht genug hat. Bei Johanna gibt es noch jede Menge interessante Frauen zum Entdecken.

9 Buchstaben – oder doch nicht?

Ich lese ja gern Mamablogs, einfach weil man da so tolle Geschichten findet. Und an seine eigenen Geschichten denkt. So ging es Tina von Kind Küche Chaos und an dieser Stelle Danke für den neuen Blog, den ich dadurch wieder gefunden habe. Die Idee zu einem Beitrag über diese 9 Buchstaben kommt nämlich von Sassi. Sie schrieb darüber diesen wundervollen Text und überhaupt ganz wundervolle Texte, da werd ich mich heute noch durchlesen. Aber vorher möchte ich euch gern meine Geschichte hinter den 9 Buchstaben erzählen, denen, die mich so lange hinters Licht führten.

Umzug in eine fremde Stadt. So startet diese Geschichte. Der Umzug meines damals noch Freundes und mir in eine andere Stadt zum Studieren. Denn unterwegs ging etwas verloren. Nein, nicht meine Unschuld, das ist etwas länger her, aber meine Pille. Die war einfach weg. Ich habe ja bis heute meine Mama im Verdacht, die gern Oma werden wollte. Vielleicht war es aber auch einfach Schicksal. Ein kurzer Anruf beim Frauenarzt. Ich könne ja meine Krankenkassenkarte schicken, sie schicken dann ein Rezept. Nein danke, die schicke ich nicht per Post.

Also neuen Frauenarzt suchen. Aber da ist noch so viel anderes zu tun, da geht das irgendwie unter. Und nun? Mein Freund und ich sind uns einig. Wir lassen es eben drauf ankommen. Meist dauert das ja ewig bis es mal klappt. Und abgeneigt sind wir ja nicht. Also was soll’s.

Und dann kurz darauf, das Ausbleiben der Tage. Wie jetzt, schon geklappt? Ich war so unglaublich aufgeregt, freudig aufgeregt, aber aufgeregt. Sofort habe ich den Test gemacht und auf die Streifen gewartet. Und da war einer, aber nur einer. Oh. Also doch nicht. Na gut, etwas traurig war ich schon, aber war ja zu erwarten dass es nicht gleich klappt. Ich hatte schon einmal einen Monat lang meine Pille nicht genommen und war damals auch 4 Wochen überfällig, scheint also nicht ungewöhnlich bei mir zu sein. Das war dann diesmal wohl wieder so. Schade, ich dachte ich hätte die perfekte Ausrede wieso ich so zugelegt hatte. Aber was soll ich sagen, mein Mann kocht einfach gut.

Als dann nach 4 Wochen immer noch nichts kam war die Überlegung doch wieder da. Vielleicht doch zu früh gemacht den letzten Test? Naja man kann ja einfach noch einen machen, also los. Diesmal ging ich ganz ohne jede Erwartung da ran, einfach mal gucken. Wieder nur ein Strich, Mist. Irgendwie ist man dann doch enttäuscht. Nach noch weiteren 2 Wochen sagte mein Papa, langsam macht er sich doch Sorgen, dass irgendwas ist. Also mal einen Termin beim Frauenarzt machen. 2 Wochen warten noch, dann würde der mir sagen, alles ok.

Und dann sitze ich bei der Ärztin. Routineuntersuchung. Sie führt ein Gespräch, wundert sich auch ein bisschen, dass ich inzwischen 8 Wochen drüber bin. Ob ich denn traurig wär, wenn ich Schwanger wär. Nein, traurig nicht. Aber bin ich nicht, hab ich getestet. Na wir gucken mal. Rauf auf den Stuhl. Sie drückt ein wenig auf meinem Bauch rum und dann guckt sie mich an. „Na Sie sind mir ja Eine. Da ist doch schon was drin!“

„Hallo?“

„Ja, Entschuldigung, ich war kurz weg. Wie, was drin?“

Und dann machte sie einen Ultraschall und ich sah dieses Bild und dachte nur „scheiße, gehts schon los?“ Und ich war verliebt. Sofort. Ich bekam einen Haufen Zeug und durfte gehen und wollte es irgendwem erzählen. Aber aus der Familie sollte es mein Mann als erstes erfahren, also rief ich eine Freundin an. „Ich bin schwanger!“ Und da waren sie das erste Mal, diese magischen 9 Worte. Wir freuten uns zusammen und kreischten den Bus zusammen. Ich malte mir aus wie ich meinen Mann überrasche und versteckte das Bild hinter meinem Rücken. Aber quer über den Aldiparkplatz sah er mich und rief „du bist schwanger!“ Er hatte es gewusst, irgendwie.

Den Rest des Tages sagte er nur: „oh, man.“ Alle 5 Minuten. Wir sagten der ganzen Familie Bescheid, immerhin war ich bereits im 4. Monat. Alles ohne Nebenwirkungen. Ganz entspannt. Ich fragte mich, ob ich resistent gegen Schwangerschaftstests bin (nein, beim Zweiten Kind zeigte der Test 3 Tage drüber sofort: Schwanger), suchte nach Namen und packte derweil meinen Bauch in Watte. Mein Mann meinte ich wär verrückt, so schnell kann man so ein kaum vorhandenes Ding nicht lieben. Bis zum nächsten Ultraschall 3 Wochen später. Bis er den Kleinen Kerl (ja, ganz deutlich) das Erste Mal live sah. Da war auch er hin- und weg. Und verliebt. Bis obenhin.

Bis heute erinnere ich mich ganz genau an diesen magischen Moment. Diesen Blick auf das kleine, atmende Wesen da auf dem Bildschirm. Und die Welt, die kurz still stand. Und dieses eine Wort, das alles veränderte und unser Leben so wundervoll auf den Kopf stellte: schwanger.

Ich kann es bis heute kaum fassen: ich bin eine Mama.